Photovoltaik-Anbieter im Vergleich 2026: Enpal, 1KOMMA5° & Co.

Photovoltaik-Anbieter im Vergleich: Enpal vs. 1KOMMA5° vs. regionale Fachbetriebe – Unterschiede, Stärken, Preise. Plus: Zolar ist insolvent. Empfehlung 2026.

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Photovoltaik-Anbieter-Vergleich 2026: Wer ist der Richtige?

Der deutsche Photovoltaik-Markt 2026 hat sich stark professionalisiert. Neben großen überregionalen Anbietern wie Enpal und 1KOMMA5° gibt es tausende regionale Fachbetriebe, die oft günstiger und persönlicher arbeiten. Welcher Anbieter passt zu dir?

Hinweis zur Zolar-Insolvenz: Der langjährige dritte große Anbieter Zolar ist insolvent (Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung seit 01.08.2025, Endkundengeschäft dauerhaft eingestellt, Liquidation). Was Bestandskunden jetzt tun sollten, steht im Detail-Artikel Enpal vs. 1KOMMA5° – und was aus Zolar wurde.

Dieser Vergleich gibt einen neutralen Markt-Überblick über alle Anbietertypen – mit klaren Entscheidungshilfen. Das direkte Duell der beiden großen Komplettanbieter findest du im Head-to-Head Enpal vs. 1KOMMA5°.

Die Anbieter-Kategorien

Kategorie 1: Große überregionale Komplett-Anbieter

Typisch: Enpal, 1KOMMA5°, Energieversum (früher auch Zolar – seit 2025 insolvent)

Gemeinsame Merkmale:

Kategorie 2: Vergleichs- und Vermittlungsportale

Typisch: Selfmade Energy, Aroundhome, DAA, Checkfox

Gemeinsame Merkmale:

Kategorie 3: Regionale Fachbetriebe

Typisch: Kleine und mittlere Solar-Installateure in deiner Region

Gemeinsame Merkmale:

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Die wichtigsten Anbieter im Profil

1KOMMA5°

Enpal

Zolar (insolvent – kein aktives Angebot mehr)

Energieversum

Regionale Fachbetriebe (allgemein)

Preisvergleich 2026 (10-kWp-Anlage mit 10-kWh-Speicher)

Anbieter-TypKaufpreis / MieteGesamtkosten über 20 Jahre
Regionaler Fachbetrieb17.000–20.000 € (Kauf)ca. 17.000–20.000 €
1KOMMA5° / Energieversum20.000–25.000 € (Kauf)ca. 20.000–25.000 €
Enpal (Miete)ca. 150 €/Monatca. 36.000 € über 20 Jahre

*Preise sind grobe Marktbeobachtungen. Konkrete Angebote immer individuell einholen.*

Was Stiftung Warentest und Branchenverbände sagen

Stiftung Warentest (letzter großer Test von Anfang 2025): Rät zu Vergleichsportalen und mehreren Angeboten. Warnt vor Haustürgeschäften und unseriösen Billiganbietern. Empfiehlt, vor dem Kauf mindestens 3 Angebote zu vergleichen. Verbraucherzentrale: Empfiehlt unabhängige Beratung vor Vertragsabschluss, besonders bei Miet-/Leasing-Modellen wegen 20-Jahres-Bindung.

Worauf du bei jedem Anbieter achten solltest

Checkliste Angebotsvergleich

  1. Komplettpreis (nicht nur Module): Module, Wechselrichter, Montage, Elektrik, Anmeldung
  2. Hersteller der Module: Qualität wichtig (Longi, JA Solar, Meyer Burger, Trina, LG)
  3. Wechselrichter: SMA, Fronius, Huawei haben gute Reputation
  4. Speicher-Technologie: LFP ist 2026 Standard (siehe LFP vs. NMC)
  5. Garantien:
- Module: 25 Jahre Leistungsgarantie (typisch 80 % nach 25 Jahren)

- Wechselrichter: mind. 10 Jahre

- Installation: mind. 2 Jahre

  1. Installations-Zeitplan: verbindliche Termine
  2. Monitoring-App: moderne Anbieter bieten App zum Überwachen
  3. Notstrom/Ersatzstrom (optional)
  4. Anmeldung beim Netzbetreiber und Marktstammdatenregister – wer übernimmt das?
  5. Referenzen und Bewertungen (Google Reviews, Trustpilot, ProvenExpert)

Red Flags

Haustürgeschäfte ohne Vorabtermin

"Nur heute"-Angebote oder künstlicher Zeitdruck

Fehlende schriftliche Angebote

Preise ohne Aufschlüsselung ("10.000 € pauschal")

Gebrauchte Komponenten ohne klaren Hinweis

Unseriöse Renditeversprechen (> 8 % p.a.)

Entscheidungsmatrix: Welcher Anbieter für wen?

Deine SituationEmpfehlung
Maximale Einfachheit, bundesweit1KOMMA5° (Kauf) oder Enpal (auch Kauf)
Kein Eigenkapital, 20 Jahre gebunden OKEnpal (Miete)
Günstigster Preis, Zeit für VergleichRegionaler Fachbetrieb
Vergleich + Beratung, kostenlosVermittlungsportal (z. B. Aroundhome, DAA)
Tech-affin mit App & Stromtarif1KOMMA5°
Denkmalschutz, SonderfallRegionaler Spezialist
Ländliche RegionRegionaler Fachbetrieb mit kurzer Anfahrt

Unser Tipp: Mehrere Angebote vergleichen

Die Goldene Regel: Hole immer 3+ Angebote ein. Die Preisunterschiede zwischen Anbietern sind oft 20–35 % bei vergleichbarer Qualität. Bei einer 20.000-€-Anlage sind das 4.000–7.000 € Differenz – mehr als jede Förderung. Unser Angebotsvergleich vermittelt dich kostenlos an geprüfte regionale Fachbetriebe: Du gibst einmal dein Projekt ein, bekommst mehrere Angebote und entscheidest selbst – unverbindlich. Jetzt Angebote anfordern → mehrere Angebote in 2 Minuten einholen.

Fazit

Goldene Regel: Mindestens 3 Angebote vergleichen, auf Garantien und Komponentenqualität achten, und keine Haustürgeschäfte.

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Häufige Fragen

Wer ist der beste Photovoltaik-Anbieter 2026?
Es gibt nicht den einen "besten" Anbieter, sondern unterschiedliche Stärken: 1KOMMA5° für Digital-Fans mit Rundum-Paket, Enpal für das Miet-Modell ohne Eigenkapital, regionale Fachbetriebe für günstigste Preise und persönliche Beratung. Zolar ist seit 2025 insolvent und keine Option mehr. Wir empfehlen, immer mindestens 3 Angebote zu vergleichen.
Ist Enpal seriös?
Enpal ist ein etabliertes Unternehmen mit über 100.000 installierten Anlagen. Im Februar 2025 geriet das Unternehmen allerdings wegen eines nicht als solches gekennzeichneten "Vergleichsportals" (deutsche-solarberatung.net) in die Kritik. Das Miet-Modell ist zwar bequem, aber über 20 Jahre 30–50 % teurer als ein Kauf. Prüfe die Bedingungen genau.
1KOMMA5° oder Enpal – was ist besser?
1KOMMA5° fokussiert sich auf Kauf plus ein vollintegriertes Öko-System (Heartbeat-App, dynamische Stromtarife). Enpal hat historisch auf Miete gesetzt, bietet inzwischen auch Kauf. 1KOMMA5° ist für Tech-Affine attraktiver und meist wirtschaftlicher (Kauf statt Miete), Enpal für Eigenheimbesitzer ohne Eigenkapital.
Sind regionale Solar-Fachbetriebe günstiger?
Meist ja – typisch 10–25 % günstiger als überregionale Anbieter, weil Werbungs- und Overhead-Kosten geringer sind. Qualität und Service sind aber stark vom einzelnen Betrieb abhängig. Prüfe Referenzen, Google-Bewertungen und Zertifizierungen (z. B. DGS-gelistet).
Wie vergleiche ich Photovoltaik-Angebote richtig?
Hole mindestens 3 Angebote ein und achte auf: Gesamtpreis (nicht nur Module), Hersteller der Komponenten, Garantien (Module 25 J., Wechselrichter 10 J.), Installationsumfang, Monitoring-App, Anmeldeservice. Die Preisunterschiede betragen oft 20–35 % bei vergleichbarer Qualität.
Sollte ich ein Vermittlungsportal nutzen?
Ja, wenn du Zeit sparen und mehrere Angebote einfach vergleichen möchtest. Vermittlungsportale sind für dich kostenlos – sie werden von den vermittelten Fachbetrieben bezahlt. Du bekommst typisch 2–3 Angebote zum Vergleich und entscheidest frei, ob und welches du annimmst.
Welche Warnsignale gibt es bei Photovoltaik-Anbietern?
Haustürgeschäfte ohne Vorabtermin, künstlicher Zeitdruck ("nur heute"), fehlende schriftliche Angebote, Preise ohne Aufschlüsselung, unseriöse Renditeversprechen (über 8 % p.a.) oder Gebrauchtkomponenten ohne klaren Hinweis sind klare Red Flags. Nimm dir Zeit, vergleiche, und lass dich nicht drängen.

Weitere Themen: Solar-Angebote, Solar-Rechner, Förderung 2026.


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